Das Biedermeier - Epoche der idyllischen Verklärung Das Biedermeier fällt in die Zeit der Restauration, beginnend mit dem Ende der Herrschaft Napoleons in Europa sowie dem Wiener Kongress und endet mit der bürgerlichen Revolution, auch Märzrevolution genannt, im Jahre 1848. Die fiktive Figur des spießbürgerlichen Gottlieb Biedermeier gab der Epoche ihren Namen. Erschaffen wurde Gottlieb Biedermeier von dem J uristen und Schriftsteller  Ludwig Eichrodt und dem Artz Adolf Kußmauler. Diese veröffentlichten ab 1855 diverse Gedichte, die zum Teil Parodien auf die von Samuel Friedrich Sauter, einem Dorfschullehrer, geschriebene Poesie. Biedermeier Möbel: Zu Zeiten des Biedermeier wurden konservative oder gern auch als hausbacken bezeichnete Werte zunehmend in das tägliche Leben integriert. So wurde eine private und idyllische Atmosphäre, eine Verklärung der Wirklichkeit geschaffen. Gegen Ende des 19. Jahrhunderts wurde das Biedermeier mit längst vergangenen guten alten Zeiten gleichgesetzt und das Privat- und Familienleben wurde in neuen Ausmaßen gepflegt. Der Begriff wurde zum Synonym für Häuslichkeit, Geselligkeit und Behaglichkeit. Tugenden wie Ehrlichkeit, Bescheidenheit, Fleiß und Pflichtgefühl wurden zum Credo erhoben. An Stammtischen, bei Kaffeekränzchen, bei Hausmusik und in Kaffeehäusern wurde, immer im kleinen Rahmen, die Geselligkeit gepflegt. Innerhalb der Familie gab es feste patriarchalische Strukturen. Oberhaupt der Familie. In allen Belangen war der Hausherr der Bestimmer, die Dame des Hauses hatte ihren Wirkungskreis im Haushalt. Frauen übten sich in kunstfertigen Handarbeiten und pflegten den Gesang und das Klavierspiel. Es war unumgänglich, dass jede Bürgertochter in der Kunst d es Klavierspiels unterrichtet wurde - Biedermeier Möbel. Auch die Kindererziehung und das Kinderzimmer gewannen einen ganz neuen Stellenwert. Erstmals entstand eine ganz eigene und individuelle Kindermode. Es gehörte zum guten Ton, dass sich das wohlhabende Bürgertum Personal leistete. So waren unter anderem Kutscher, Köche, Kinderfrauen, Hauslehrer und Ammen für Säuglinge beschäftigt. Biedermeier Möbel: Im Jahre 1906 fand der Begriff dann seine Anwendung für Möbel, Mode, Architektur und Malstil für die Jahre 1815 bis 1848. Biedermeier-Möbel sind eher dezent und bestechen durch ihre schlichte Eleganz. Sie folgen keinem uniformen Stil und haben kaum repräsentativen Charakter. Zweckmäßigkeit stand bei diesen Möbel an erster Stelle Ziel dieses Möbelstils war die Vermittlung von Behaglichkeit. Als Vorbild der, erstmals in Wien produzierten, Biedermeier Möbel diente englisches Mobiliar. Joseph Danhause senior, seines Zeichens wiener Möbelfabrikant prägte diese neue Wohnkultur maßgelblich. Besonders typisch für  Biedermeier Möbel dieser Art sind Kleinmöbel wie beispielsweise Nähtischen, Kommoden und Sekretäre. Ebenfalls zu dieser Zeit entwickelte Michael Thonet ein Verfahren Holz unter Wasserdampf zu biegen. Diese Bugholzmöbel waren zumeist aus Buche- oder Ahornholz und wurden insbesondere für Herstellung von Klaviersesseln, Sofas, Stühlen und Schaukelstühlen verwendet.
Biedermeier Möbel Möbel im Biedermeierstil Das frühe 19. Jahrhundert - rückblickend gern als „gute alte Zeit“ bezeichnet - für ihre Menschen war es eine überaus bewegte Ära. Neue Zeiten kündigten sich an. Die aufkommende Industrialisierung machte das Leben unsteter und pulsierender als je zuvor. Wer immer es sich leisten konnte, entzog sich der ungewohnten Hektik in ein gemütliches Zuhause. Das bürgerliche Wohnzimmer wurde zum wichtigsten Wohnraum jener Tage. Behaglichkeit und Ruhe in den eigenen vier Wänden - in jener Zeit wurden diese Werte nachhaltig geprägt. Ihren häuslichen Ausdruck fanden sie in einem Einrichtungsstil, der noch heute für funktionelle Eleganz und solide Schönheit steht - dem Biedermeier Möbel. Epochen des Biedermeier Die Epoche des Biedermeiers umfasst im Wesentlichen die Jahre 1815 bis 1848. In seiner späten Form klang der Biedermeierstil jedoch noch bis in die 1850er Jahre nach. Grundsätzlich waren die Möbel des Biedermeiers harmonisch und schlicht aber handwerklich sehr solide gearbeitet. Neben der Ästhetik stand vor allem die Funktionalität der Einrichtung im Vordergrund. Stilistisch basierten die wohlproportionierten Möbelformen auf deutlich vereinfachten Empire-Elementen beziehungsweise auf einer reduzierten klassizistischen Linienführung. Einen maßgeblichen Einfluss auf die Formgebung hatten aber auch die Möbelentwürfe des englischen Tischlers Thomas Sheraton. Biedermeier Möbel - Formen und Design Ob Tisch, Schrank, Kommode oder Sofa, stets dominierten beim Biedermeier klare Formen. Auf übermäßige Zierelemente wurde zumeist verzichtet. Die Eleganz der Biedermeier Möbel basiert auf ästhetischer Formgebung und hochwertigem Material. Sehr beliebt waren helle Holzarten wie Birnbaum, Birke oder Kirsche. Aber auch dunklere Hölzer wie Walnuss, Mahagoni und Ebenholz wurden gern verwendet und oft als Kontrast zu helleren Holzarten eingesetzt. Auf üppige Schnörkel und schwere Schnitzereien wurde bei Biedermeier Möbel verzichtet. Auch Intarsien kamen eher sparsam zum Einsatz. Stattdessen stand stets die Schönheit der natürlichen Maserung im Vordergrund. Die Oberflächen der Möbel waren zumeist glatt und poliert, wodurch die Einrichtung jener Zeit zusätzlich an Leichtigkeit und Eleganz gewann. Biedermeier Kommoden und Vitrinen Zu den klassischen Biedermeier Möbeln jener Epoche zählt zweifelsohne die praktische Kommode, die zumeist durch mehrere großzügige Schubladen und zierliche Griffelemente gekennzeichnet war. Ebenfalls elementar war das Vitrinenschränkchen, das über Glastüren im Oberteil und über hölzerne Regalböden oder Schubladen im Unterteil verfügte. Die Glasvitrine, die zum repräsentativen Aufbewahren von Glas und Porzellan diente, wurde zuweilen platzsparend auch als Eckvariante gearbeitet. Biedermeier Sitz Möbel Biedermeier Möbel: Charakteristisch für das Biedermeier-Wohnzimmer waren überdies verschiedenste Sitzmöbel wie Stühle, Sofas und Sessel. Sie wirken durch ihre geschwungene Formgebung und leichte Linienführung zierlich und verspielt. Die gepolsterten Sitzflächen waren zumeist aus einfarbigem Samt oder gestreiftem Organza- beziehungsweise Seidenmaterial gearbeitet. Komplettiert wurde das Biedermeier-Wohnzimmer durch den unverzichtbaren Sekretär und verschiedene Kleinmöbel, beispielsweise das zierliche Nähtischchen, den Rauchtisch oder den geschwungenen Blumenständer. Biedermeier Möbel                          ...elegant,stilvoll, zeitlos...   Warum sollte man sich für      Biedermeier Möbel entscheiden? - der Wert bleibt erhalten - Biedermeier Möbel sind immer modern - kombinierbar mit modernen Möbel Stuhl Tisch Biedermeier Stuhl      Biedermeier Kommode      Biedermeier Schrank      Biedermeier Sessel      Biedermeier  Tisch © copyright 2011.  Alle Rechte vorbehalten.