Kontakt Alles über das Biedermeier und Biedermeier Möbel Das frühe 19. Jahrhundert - rückblickend gern als „gute alte Zeit“ bezeichnet - für ihre Menschen war es eine überaus bewegte Ära. Neue Zeiten kündigten sich an. Die aufkommende Industrialisierung machte das Leben unsteter und pulsierender als je zuvor. Wer immer es sich leisten konnte, entzog sich der ungewohnten Hektik in ein gemütliches Zuhause. Das bürgerliche Wohnzimmer wurde zum wichtigsten Wohnraum jener Tage. Behaglichkeit und Ruhe in den eigenen vier Wänden - in jener Zeit wurden diese Werte nachhaltig geprägt. Ihren häuslichen Ausdruck fanden sie in einem Einrichtungsstil, der noch heute für funktionelle Eleganz und solide Schönheit steht - den Biedermeier Möbel. Epochen des Biedermeier Die Epoche des Biedermeiers umfasst im Wesentlichen die Jahre 1815 bis 1848. In seiner späten Form klang der Biedermeierstil jedoch noch bis in die 1850er Jahre nach. Grundsätzlich waren die Möbel des Biedermeiers harmonisch und schlicht aber handwerklich sehr solide gearbeitet. Neben der Ästhetik stand vor allem die Funktionalität der Einrichtung im Vordergrund. Stilistisch basierten die wohlproportionierten Möbelformen auf deutlich vereinfachten Empire-Elementen beziehungsweise auf einer reduzierten klassizistischen Linienführung. Einen maßgeblichen Einfluss auf die Formgebung hatten aber auch die Möbelentwürfe des englischen Tischlers Thomas Sheraton. Biedermeier Möbel - Formen und Design - Ob Biedermeier Stuhl, Schrank, Kommode oder Sofa, stets dominierten beim Biedermeier klare Formen. Auf übermäßige Zierelemente wurde zumeist verzichtet. Die Eleganz der Biedermeier Möbel basiert auf ästhetischer Formgebung und hochwertigem Material. Sehr beliebt war der Biedermeier Esstisch mit helle Holzarten wie Birnbaum, Birke oder Kirsche. Aber auch dunklere Hölzer wie Walnuss, Mahagoni und Ebenholz wurden gern verwendet und oft als Kontrast zu helleren Holzarten eingesetzt. Auf üppige Schnörkel und schwere Schnitzereien wurde bei Biedermeier Möbel  verzichtet. Auch Intarsien kamen eher sparsam zum Einsatz. Stattdessen stand stets die Schönheit der natürlichen Maserung im Vordergrund. Die Oberflächen der Möbel waren zumeist glatt und poliert, wodurch die Einrichtung jener Zeit zusätzlich an Leichtigkeit und Eleganz gewann Entstehung des Stils der Biedermeier-Möbel: Der Begriff – Biedermeier - entstand um 1900. Biedermeier ist eine Epoche, deren Zeitraum sich von 1815 bis 1833. Der Name Biedermeier steht für Gottlieb Biedermeier. Hierbei handelt es sich lediglich um eine fiktive Figur, welche von einem Schriftsteller und Juristen namens Ludwig Eichrodt und einem Arzt mit dem Namen Adolf Kußmaul erfanden, um unter diesen Namen die „fliegenden Blätter“ (1855) zu veröffentlichen. Eine bekannte Persönlichkeit für diese Zeit ist, Napoleon. Er wird auch gedanklich, fast immer mit der Stilrichtung in Verbindung gebracht. In jeder markanten Ära ändert sich auch das Modebewusstsein. Das betrifft auch die Einrichtungsgegenstände. Biedermeier Möbel sind in um das 19. Jahrhundert anzusiedeln. Dieser Dekorationsstil strahlt Behaglichkeit aus. Es wurden vorwiegend Wohnungen des Kleinbürgertums, damit eingerichtet. Die einzigartige, aber auch schlichte Eleganz der Bauweise, der Biedermeier-Möbel, hat eine besondere Ausstrahlung. Die Wohnraumgestaltung, mit einer derartigen Einrichtung, hebt das Niveau. Material und Herstellung von Biedermeier Möbeln: Josef Danhauser, war zu dieser Zeit, der bekannteste Möbeldesigner für diesen Stil. Nicht prunkvoll, sondern ganz schlicht sind die Möbel dieser Epoche. Vor allem in Deutschland, Skandinavien und Österreich etablierte sich diese Kunstrichtung. Klare und kantige Strukturen sind angesagt. Lediglich kleinere Ornamente, welche sich meist farblich abheben, findet man bei der Produktion. Bewusst sind diese Teile oft geschwärzt, damit sie einen guten Kontrast zu dem sonst eher hellen Holz darstellen. Furnierhölzer wie Kirsche, helles Nussbaumholz, Ahorn und Birke weichen den exotischen Hölzern vom Empirestil. Am häufigsten werden Kleinmöbel gebaut. Nachtschränkchen, Biedermeier Stühle, Truhen, Tische und Sekretäre sind typische Vertreter. Viele kleine Kästchen und Schübe sind bezeichnend für das Mobiliar dieser Zeit. Wert wird auf den Verlauf der Maserung gelegt. Ist diese Oberfläche dann noch poliert, kann sich zum Beispiel darin ein Kaminfeuer spiegeln. Antike Biedermeier-Möbel kaufen: Beim Kauf antiker Möbel sollte man überprüfen, ob es sich um Originale handelt. Hier empfiehlt es sich, im Internet oder beim Antiquitätenhändler, darauf zu achten, dass dies nachgewiesen werden kann. In der Regel sind Möbel aus der Biedermeierzeit im Original recht teuer. Der Wohnraum sollte dem künftigen Stil der Gegenstände entsprechen. Wird nur ein Möbelstück aus dieser Zeit im Zimmer platziert, sollte dies der Blickfang sein. Die Dekoration in der Nähe sollte stimmig sein. Selbstverständlich kann man auch im Biedermeierstil eine ganze Stube einrichten. Ob die Angebote von antiken Möbelstücken zusammenpassen, sollte sichergestellt sein. Einen ersten, guten Eindruck kann man sich bei antik-held.de verschaffen. Bilder zeigen dem Interessenten zunächst, welche Möbelstücke angeboten werden. Es kann kreiert werden, was zum Beispiel für einen Empfangsbereich in Betracht kommt. Viele Onlineanbieter verfügen noch über Originale aus dieser Zeit. Meist sind sie gut restauriert worden und weisen lediglich geringe Gebrauchsspuren auf. Der Trend geht weiter dahin, sich ein so gemütliches Heim zu schaffen. Dieser exklusive Wunsch lässt sich immer noch realisieren, denn Biedermeier Möbel werden noch heute hergestellt. Biedermeier Möbel werden noch hergestellt: Neue Möbel werden nach den Originalvorlagen, von vielen Tischlern nachgebaut. Bei jahrelanger Erfahrung in diesem Bereich ist für den Laien kaum ein Unterschied zu entdecken. Guter Geschmack hat allerdings auch hier seinen Preis. Ferner ist es auch so möglich, wenn ein Gegenstand für ein Zimmer nicht mehr zu erhalten ist, diesen in Auftrag zu geben. Mit welchen Beträgen man rechnen muss, wenn man ein Möbelstück im Biedermeier-Stil bestellt, kann man bei antik-held.de in Erfahrung bringen. Um dieser Ausstattung den richtigen Rahmen zu geben, ist die Größe des vorgesehenen Aufstellungsortes wichtig. Für einen Sekretär oder eine Vitrine sollte genügend Platz vorhanden sein, damit die Biedermeier-Möbel richtig zur Geltung kommen. Wichtig, gerade bei solchen edlen Gegenständen ist die richtige Pflege. Hinweise dazu findet man im Internet, aber auch die Schreiner oder Tischler haben viele gute Ratschläge parat.     Das Biedermeier - Epoche der idyllischen Verklärung Das Biedermeier fällt in die Zeit der Restauration, beginnend mit dem Ende der Herrschaft Napoleons in Europa sowie dem Wiener Kongress und endet mit der bürgerlichen Revolution, auch Märzrevolution genannt, im Jahre 1848. Die fiktive Figur des spießbürgerlichen Gottlieb Biedermeier gab der Epoche ihren Namen. Erschaffen wurde Gottlieb Biedermeier von dem Juristen und Schriftsteller Ludwig Eichrodt und dem Artz Adolf Kußmauler. Diese veröffentlichten ab 1855 diverse Gedichte, die zum Teil Parodien auf die von Samuel Friedrich Sauter, einem Dorfschullehrer, geschriebene Poesie. Zu Zeiten des Biedermeier wurden konservative oder gern auch als hausbacken bezeichnete Werte zunehmend in das tägliche Leben integriert. So wurde eine private und idyllische Atmosphäre, eine Verklärung der Wirklichkeit geschaffen.Gegen Ende des 19. Jahrhunderts wurde das Biedermeier mit längst vergangenen guten alten Zeiten gleichgesetzt und das Privat- und Familienleben wurde in neuen Ausmaßen gepflegt. Der Begriff wurde zum Synonym für Häuslichkeit, Geselligkeit und Behaglichkeit. Tugenden wie Ehrlichkeit, Bescheidenheit, Fleiß und Pflichtgefühl wurden zum Credo erhoben. An Stammtischen, bei Kaffeekränzchen, bei Hausmusik und in Kaffeehäusern wurde, immer im kleinen Rahmen, die Geselligkeit gepflegt. Innerhalb der Familie gab es feste patriarchalische Strukturen. Oberhaupt der Familie. In allen Belangen war der Hausherr der Bestimmer, die Dame des Hauses hatte ihren Wirkungskreis im Haushalt. Frauen übten sich in kunstfertigen Handarbeiten und pflegten den Gesang und das Klavierspiel. Es war unumgänglich, dass jede Bürgertochter in der Kunst des Klavierspiels unterrichtet wurde. Auch die Kindererziehung und das Kinderzimmer gewannen einen ganz neuen Stellenwert. Erstmals entstand eine ganz eigene und individuelle Kindermode. Es gehörte zum guten Ton, dass sich das wohlhabende Bürgertum Personal leistete. So waren unter anderem Kutscher, Köche, Kinderfrauen, Hauslehrer und Ammen für Säuglinge beschäftigt. Im Jahre 1906 fand der Begriff dann seine Anwendung für Möbel, Mode, Architektur und Malstil für die Jahre 1815 bis 1848. Biedermeier-Möbel sind eher dezent und bestechen durch ihre schlichte Eleganz. Sie folgen keinem uniformen Stil und haben kaum repräsentativen Charakter. Zweckmäßigkeit stand bei diesen Möbel an erster Stelle Ziel dieses Möbelstils war die Vermittlung von Behaglichkeit. Als Vorbild der, erstmals in Wien produzierten, Biedermeiermöbel diente englisches Mobiliar. Joseph Danhause senior, seines Zeichens wiener Möbelfabrikant prägte diese neue Wohnkultur maßgelblich. Besonders typisch für Möbel dieser Art sind Kleinmöbel wie beispielsweise Nähtischen, Kommoden und Sekretäre. Ebenfalls zu dieser Zeit entwickelte Michael Thonet ein Verfahren Holz unter Wasserdampf zu biegen.      . Tipps für den Kauf von antiken Möbeln! Möchte man sich trotz allem wirklich ein solches Möbelstück kaufen, dann sollte man bereits im Voraus einen geeigneten Raum dafür finden, wie zum Beispiel ein Gästezimmer. Keller oder Dachböden, die in der Regel anderen Witterungsbedingungen ausgesetzt sind und entweder zu feucht oder zu kalt wären, sind hier dringlichst zu vermeiden. Bevor man sich also ein antikes Möbelstück kauft, ist es ratsam, immer die Lebensdauer mit einzubeziehen. Bewohnt man nur eine Studentenwohnung, dann sollte man auf teurere Möbel verzichten, auch dann, wenn man die finanziellen Mittel dafür hätte. Auf der anderen Seite ist es nicht unklug, in einen hochwertigen Sekretär oder einen geschichtsträchtigen Ledersessel zu investieren, wenn man wirklich auf das Möbelstück an sich Wert legt. Unsere Empfehlung: Darauf sollte man achten! Welche Möbel eignen sich am besten? Wichtig ist, nach dem Kauf eines Möbelstücks aus der Biedermeier-Zeit eine gute Unterbringung zu finden. Das Möbelstück muss in jedem Fall so gut erhalten bleiben, wie man es gekauft hat, denn nur so kann es den Wert behalten oder auch erhöhen. In der Regel wird ein Möbelstück nach einigen Jahren noch wertvoller, doch dies gilt nur dann, wenn auch der Zustand tadellos ist oder nur wenige Mängel aufweist. Derartige Möbel müssen also vor Kindern oder Haustieren sowie Wind und Wetter geschützt sein - oder man verkauft sie direkt an einen Liebhaber weiter. Gerade in den heutigen Zeiten, in denen die Wirtschaft immer wieder großen Schwankungen unterliegt, ist es für viele Menschen sehr wichtig, das Geld sowohl effektiv als auch sicher anzulegen. Etwas, woran die meisten jedoch nicht denken, ist, Möbel als Geldanlage zu nutzen. Vor allem edle Möbel aus der Gründerzeit, wie zum Beispiel Biedermeier- Möbel, eignen sich sehr gut als Investition. Dennoch sollte man einiges beachten, bevor man sich zu diesem Schritt entschließt .In jedem Fall sollte man nicht darüber nachdenken, sich eine Biedermeier-Kommode zu kaufen und diese dann täglich zu nutzen, wie beispielsweise als Wäscheschrank. Diese Bugholzmöbel waren zumeist aus Buche- oder Ahornholz und wurden insbesondere für Herstellung von Klaviersesseln, Biedermeier Tische, Stühlen und Schaukelstühlen verwendet. Egal ob für den Garten, der Werkstatt oder das Büro - Fächerschränke sind vielfältig einzusetzen und erfüllen ihren Zweck über Jahrzehnte tadellos. Büro Blitz hat derzeit eine Aktion mit versandkostenfreier Lieferung von Fächerschränken in die Schweiz. An Tische und Stühle stellt der moderne Büroalltag allerlei verschiedene Anforderungen. Es kommt dabei natürlich immer auf den Einsatzzweck an. Konferenztische sollten möglichst groß, aber auch variabel sein. Die Stühle im Konferenzraum sind gemütlich aber auch ergonomisch. Eine gute Tisch Stuhl Kombination ist möglichst variabel & die Stühle sollten stapelbar sein. Gerade an öffentlichen Orten ist das Design von Tisch und Stuhl wichtig. Sedus vereint in Tischen& Stühlen all diese Komponenten.